Presse Live Konzert

FESTIVAL JAZZ EN SOL MINEUR, Longwy (F)

Sascha Ley und Laurent Payfert im Konzert zu hören und zu sehen ist schon etwas Besonderes. Auf der einen Seite: eine Frau, Sängerin, Komponistin, Schauspielerin, kurz gesagt eine vollkommene Künstlerin, die sich selbst wie dem Publikum ein immenses Vergnügen damit bereitet, ihre Stimme zu erkunden, sie in alle Richtungen zu verbiegen. Auf der anderen Seite: ein Mann und seine zweite Hälfte, sein Kontrabass, den er durch und durch kennt. Von Auszügen aus ihrem Album „The Wee Hours“ über Covers bis hin zu stürmischen Improvisationen: man verlässt ein Konzert von Sascha Ley und Laurent Payfert mit Balsam fürs Herz.

Im Laufe des Abends präsentiert das Duo einige Eigenkompositionen, unverkennbar Jazz wie „Pilgrim Of Happiness“. Daran knüpfen avantgardistische Stücke, in denen Sascha Ley alle Facetten ihrer Stimme erforscht. Singen, Weinen, lautes Lachen, eine Katze auf einer Autobahn in einer rasanten Improvisation zu imitieren, alles geht. Sie mischt ihre Stimme mittels einer Konsole und spielt und verzerrt auch Laurent Payferts Stimme, als dieser das Mikrofon nimmt; das Publikum jubelt.

Beide Musiker haben jeweils ihr Solofeature. Sascha Ley lässt erst ursprüngliche afrikanisch und asiatisch klingende Gesänge aufeinander folgen (sie studierte Gesang Mumbai, Indien) und pausiert kurz nach dieser Exploration. Mit einem Looper entwickelt sie dann brillant eine Rhythmusfolge, über die sie wiederum singt, einfach ein  magischer Moment mit Ovationen aus dem Saal. Ihr Partner schließt das Konzert mit seiner persönlichen Komposition „Ballade Bleue“ ab. Während des Konzerts werden mehrere Hommage, insbesondere an den verstorbenen David Bowie mit einem schönen Cover von « Ashes To Ashes »  und unerwartet gepfiffenen Refrain gegeben. Das Publikum will nicht aufhören zu applaudieren. Am Ende verlassen die Zuschauer hingerissen den Saal.

Kévin Kroczek, LAND Kultur 08/26/16

Stimmen zu "The Wee Hours"

JAZZTHING

"Sascha Ley ist ein Multitalent: Schauspielerin, Regisseuren und natürlich Jazzsängerin. Im Duo mit dem französischen Kontrabassisten Laurent Payfert entwirft sie mit facettenreicher Altstimme einen berückenden Modern Jazz. 11/16 Martin Laurentius

 

JAZZ PODIUM 

Wenn man Sascha Ley kennt, ahnt man, was einen mit dieser CD erwartet. Die Vokalkünstlerin aus Luxemburg, geboren in Saarbrücken, auch Schauspielerin und Komponistin, sucht ihresgleichen in Europa, wenn man so sagen darf. Klangvoll, ausdrucksvoll mit atemberaubenden Texten, von denen auch drei auf dem Umschlag abgebildet sind. Sie benutzt natürlich die Stimme, nicht nur um Texte zu sprechen/singen, sondern schmückt diese auf bewegende Art aus. Eine in jeder Hinsicht außergewöhnliche Sängerin, Musikerin.
Begleitet wird sie von dem Bassisten Laurent Payfert, verbunden mit der ganzen Bandbreite der akustischen Musik, ein hinreißender Solist, was man zum Beispiel sehr eindrucksvoll (...) erleben kann . In jedem Titel steckt eine Menge an Erzählung, Schauspielerei und Improvisations-Kunst. Musik und Schauspiel – auf einzigartige Weise verbunden.
 11/15 Hans-Jürgen von Osterhausen

 

JAZZFLITS (NL)

Die Luxemburgische Sängerin Sascha Ley studierte unter anderem in Amsterdam. Sie praktiziert, was sie "Instant Composing" nennt. Sie kennen Sascha womöglich von ihrem Ensemble Kalima in der Besetzung mit Pianistin und Saxophonistin (siehe die Jazzflits 200 Besprechung der CD ‚Everything Within’). Auf „The Wee Hours” bildet sie mit dem Bassisten Laurent Payfert ein improvisierendes Duo. „The Wee Hours” ist ein Album mit viel Improvisation und nur einigen Songs. Keine Standards.  Mit den "normalen" Songs (‚Pilgrim of Happiness’, ‚Naam Cha Cha’ und ‚Ballade Bleue’) tritt eine Vokalistin zutage, die wirklich singen kann. Auch in  diesen Liedern bewegt sie sich in ungewohnten Bahnen. Die restlichen Stücke scheinen aus dem Stegreif improvisiert. Wie in ‚Aiutami’, wo sie ebenso wie in ‚The Wee Hours’ und ‚What’s Up’ mit Text und Melodie, mit den Klangmöglichkeiten von Mund und Kehlkopf spielt. Sascha Ley wird dabei von einem einfallsreichen Bass begleitet. In einigen Stücken dienen Loops als Grundlage für Improvisationen. 'India Callin' liefert den Versuch, mittels einer holprigen Funkverbindung Kontakt mit Indien aufzunehmen. Dies eröffnet den Stimm- und Bassvariationen viele Möglichkeiten, inklusive indischer Rhythmus- und Stimmklänge. Fans von Greetje Bijma kommen bei dieser CD auf jeden Fall voll auf ihre Kosten. 08/15 Hessel Fluitman

 

MELODIVA (D)

CD Tipp Juni 2015! Eine spannende Reise durch Jazz, Instant Composing und Improvisation, auf die sich einzulassen lohnt. Nur zu zweit loten die beiden die klanglichen Möglichkeiten von Stimme und Kontrabass aus, oft lautmalerisch, mit wenigen, aber starken Texten (..) eine Art Musiktheater, das ganz ohne Bilder auskommt, aber umso eindrucksvollere Atmosphären erzeugt. 06/15 Mane Stelzer

 

Luxemburger WORT (L)

Atmosphärisch dichte und furchtlose Tracks. Das Schaffen von Neuem aus Vertrautem bestimmt den Klang des Duos. Sascha Ley & Laurent Payfert (...) fordern den Jazz, mit einem giftigen, abgekämpften und zerbeulten Meisterwerk, entschiedener heraus als andere Platten des Genres. 06/15 Mike Dostert

 

LE JEUDI (L)

Königliche Stimme .... Ein mutiges und abenteuerliches Jazzalbum. Saschas Stimme und Laurents Kontrabass interagieren und durchdringen sich, entfernen alle Barrieren und begeben sich auf selten erforschten Wegen in die Welt der Klänge. 06/15 Annie Gaspard

 

DELANO (L)

Sophisticated Jazz. Sublimer Gesang und cooler Kontrabass. Ihre Mischung aus Jazz, Populärem, minimalistischer Improvisation und Stegreif-Komposition sorgt für einen faszinierenden Abend. (...) bewegend und verführerisch. 06/15 Duncan Roberts

 

RADIO ARA (L)

Ein Album voller Textur und Farben! 06/15 Ron Tuffel

 

RADIO GUDD LAUN (L)

Ein herrliches neues Album! Eine herrliche Stimme. 06/15 P.Travelli Esperienze sonore 

 

RADIO ARA (L)

Großartige Arbeit !! 06/15 Voices by Passaparola

 

RUM RADIO UNERHÖRT MARBURG (D) CD der Woche! Hervorragende Ausgabe. Musikalisch gewagt. 06/15 Constantin Sieg

 

 

 

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